Zahnarzt Dr. Peter Cieslak
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Zahnarzt Dr. Peter Cieslak

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In Notfällen außerhalb unserer Behandlungszeiten finden sie hier Hilfe:

 

 

0921 761 647

Spezialgebiet:

Zahnersatz aller Art

Altersentsprechender Zahnersatz bzw. Zahnersatz im Alter

Der "Erste Lebensabschnitt" (bis ca. 30 Jahre):

Er wird zunächst von der Entwicklung und dem Durchbruch der bleibenden Zähne bestimmt. Im jugendlichen Alter können kieferorthopädische Regulierungen durchgeführt werden, da die regelrechte Stellung der bleibenden Zähne wesentlich zu deren Langlebigkeit beiträgt. Später stehen eher prophylaktische (Zahnreinigung) und konservierende (Zahnfüllungen) Maßnahmen im Vordergrund, da der "Zahnschmelz noch nicht völlig ausgehärtet" ist. Stark zerstörte Zähne sollten durch Zahnkronen rekonstruiert werden.

 

Der "Zweite Lebensabschnitt" (bis ca. 60 Jahre):

Die Zähne sind jetzt nicht mehr so anfällig gegen Karies, dafür zeigen sich bei ungenügender Mundhygiene die ersten Anzeichen von Veränderungen des Zahnhalteapparates (Zahnwurzel + umgebender Kieferknochen + Zahnfleischabdeckung): Parodontitis! Es kann zu Zahnfleischbluten, Knochenabbau, Zahnlockerung und Zahnverlust kommen. Der Verlauf dieser Erkrankung ist schleichend und kann sich über viele Jahre hinziehen, ohne wesentliche Probleme zu bereiten. Er ist ohne entsprechende Behandlung und Mundhygiene aber nicht zu stoppen und nicht umkehrbar. Die zahnärztliche Therapie hat in dieser Zeit die vollständige Wiederherstellung der geschlossenen Zahnreihe zum Ziel. Das sollte im Idealfall festsitzend durch Brücken erfolgen um Druck auf den Kieferknochen zu vermeiden. Ob bereits der Verlust eines Zahnes ein Zahnimplantat rechtfertigt, ist von der individuellen Situation abhängig. Auf jeden Fall sollten "Alternative Maßnahmen" erwogen und besprochen werden. Ganz sicher eine Indikation für ein Implantat ist jedoch der Verlust der hinteren vier (bis drei) Zähne einer Kieferhälfte (bei völlig geschlossener Zahnreihe in allen anderen Kieferabschitten). Denn nur auf diesem Weg kann ein zumindest teilweise herausnehmbarer Zahnersatz vermieden werden.

 

"Dritter Lebensabschnitt" (ca. 60 Jahre): "Junge Alte"

Sie sind um die 60 Jahre, meist nicht mehr erwerbstätig, aber immer noch voll aktiv. Sie sind im physiologischen, histologischen und psychischen Sinne nicht mehr gleich den jüngeren, doch sind sie auch nicht im geläufigen Sinn "alt". Hier muss die Behandlung auf jede einzelne, sehr individuelle Persöhnlichkeit ebenso ausgerichtet werden, wie auf den zahnärztlichen Befund und die finanzielle Möglichkeiten. Die Möglichkeiten reichen vom herausnehmbaren Zahnersatz bis zur vollständig festsitzenden Implantatversorgung und allen möglichen Kombinationen aus beiden.

 

"Alte Alte"

Sie sind um das 80. Lebensjahr und älter, ihr Sehvermögen und manuelle Geschicklichkeit sind deutlich reduziert. Oft besteht eine umfangreiche Multimorbidität mit umfangreicher Medikation, die auch zu einer reduzierten Speichelsekretion führen kann und damit zu negativen Auswirkungen auf die Zahnhartzsubstanz, die Schleimhäute und den Prothesenhalt. Bei frühem Zahnverlust (meist in den Seitenzahnbereichen) bildet sich der Anteil des Kieferknochens (Alveolarfortsatz) zurück, in dem die früheren Zahnwurzeln steckten. Die Folge ist, dass kein ausreichender Prothesenhalt mehr möglich ist. Es ist deswegen sehr wichtig, möglichst lange eigene Zähne zu erhalten (wenn es auch nur noch wenige sind), um sie zum besseren Prothesenhalt heranzuziehen. Die prothetische Versorgung der Wahl ist bei fortgeschrittenem Zahnverlust die Teleskopprothese, welche gegebenenfalls auch mit Implantaten kombiniert und erweitert werden kann. Die erfolgreiche Versorgung des völlig zahnlosen Kiefers gehört zu den schwierigsten Fachbereichen der Prothetik. Sehr viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl werden benötigt. Durch das Positionieren der Prothesenzähne im Muskelgleichgewicht bei richtiger Kieferrelation kann dem Patienten sein früheres Aussehen (Lippenstellung durch Bißanhebung) wiedergegeben werden. Wenn die Prothesen durch gute Abformtechnik auch beim Essen funktionsfähig sind, hat man dem Patienten mit relativ einfachen Maßnahmen sehr viel Lebensqualtität wiedergegeben.

 

Wie alt man wird ist eine Sache; wie man alt wird, ist eine andere.

 

Und gerade da kann die prothetische Zahnheilkunde dem Menschen helfen.

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